„Der Ansatz von Verkehrsministerin Rehlinger ist richtig, muss aber viel früher und mit wesentlich mehr Nachdruck verfolgt werden. Man sieht schon bei den massiven Verzögerungen bei der Einführung des Zugbeeinflussungssystems ETCS auf der Strecke Ludwigshafen-Saarbrücken, dass das Saarland immer noch nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste der Bahn steht. Auch die Tatsache, dass die Bahn während des Streiks in Frankreich die ICEs nicht bis Saarbrücken fahren ließ, macht stutzig. Die Landesregierung macht in Sachen Bahn ihre Hausaufgaben nicht. Die Fernverkehrsoffensive und der geplante Deutschlandtakt sollen mehr Verbindungen schaffen, das Saarland ist hier aber bisher völlig außen vor.  Anke Rehlinger muss hier schnell bei der Bahn etwas rausholen, bevor hier langfristig Chancen verpasst werden. Wenn sich jetzt nichts konzeptionell nichts massiv ändert, wird das Saarland dauerhaft angehängt bleiben“.