Der saarländische FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic fordert die Landesregierung dazu auf umgehend Regelungen für den Grenzverkehr mit der benachbarten Region Grand Est zu treffen. Hintergrund ist die Einstufung der französischen Region als Corona-Risikogebiet durch das Robert-Koch Institut (RKI).

Dazu Luksic:

„Die Einstufung von Grand Est als Risikogebiet ist eine enorme Herausforderung für das Saarland. Die Folgen der Einstufung des RKI wird auch Folgen für die Saar-Wirtschaft haben, jetzt muss aber der Schutz der Bevölkerung im Vordergrund stehen. Die Landesregierung muss nun zügig klarstellen ob der kleine Grenzverkehr mit Bussen und Bahnen, etwa mit der Saarbahn, nicht besser sofort eingestellt wird. Hier muss eine effektive und umsichtige Regelung gefunden werden.

Aus Sicht des Bundesgesundheitsministers sind Grenzschließungen keine Lösung. Die Landesregierung muss nun gemeinsam mit dem Bund aber eine gemeinsame Linie finden um die Ausbreitung des Coronavirus über die Grenze einzudämmen.“ fff