Der saarländische FDP-Landesvorsitzende unterstützt die Kritik von Professor Scheer an der Hochschul- und Wirtschaftspolitik im Saarland und fordert einen Paradigmenwechsel hin zu praxisorientierten Hochschulen, die eng mit der regionalen Wirtschaft zusammenarbeiten und stärker auf die Bedürfnisse des Wirtschaftsstandorts forschen und ausbilden. 

Dazu Luksic:

„Die Kritik von Professor Scheer ist leider berechtigt. Als Wissenschaftsministers bekommt Tobias Hans keine guten Noten. Wieso tagt der Digitalrat nie? Das ist leider beispielhaft dafür, dass es viel Show und Inszenierung gibt, in der Substanz das Saarland aber als IT- und Wissenschafts-Standort mehr tun muss. Starke Hochschulen sind ein Grundstein für einen erfolgreichen und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Hier muss hier ein Politikwechsel erfolgen. Nachdem die Universität vor einiger Zeit den Exzellenzstatus verloren hat, darf sie nicht in eine Abwärtsspirale geraten, auch was die Absolventenzahlen angeht. Der Standort braucht mehr Informatiker. Mehr und vor allem starke Absolventen und Ideen aus den Bereiche MINT und Informatik werden dringend notwendig sein, um das Saarland in einer noch digitalisierteren Zukunft wettbewerbsfähig zu machen. Eine verstärkte Kooperationen mit der Wirtschaft ist daher wichtig, auch in Sachen Aus- und Weiterbildung.“