Der saarländische FDP-Landesvvorsitzende und Bundestagsabgeordnete fordert vor dem Hintergrund eines Gutachten des Isoplan-Instituts zur Zukunft der Stahlindustrie die Bundesregierung auf, endlich die Rahmenbedingungen für einen Umbau der Stahlproduktion auf eine wasserbasierte Erzeugung zu schaffen und auf Basis des Handlungskonzepts Stahl geeignete Förderprogramme aufzulegen:

“ Die Isoplan-Studie zeigt ganz deutlich, dass ein Umbau der Stahlindustrie auf eine emissionsarme Produktion eine große Herausforderung ist. Bundeswirtschaftsminister Altmaier muss endlich eine Perspektive aufzeigen, Bundesumweltministerin Schulze ist für die Industrie leider ein Totalausfall. Allein der Umbau der saarländischen Stahlindustrie könnte nicht mal annähernd aus den Förderprogrammen des Bundes bewältigt werden. Wenn die Bundesregierung eine Dekarbonisierung will, muss sie diese auch finanziell unterstützen. Das im März erarbeitete Handlungskonzept Stahl sollte vorankommen, die Zeit drängt. Ob Dillinger oder Ford, insbesondere der Kreis Saarlouis droht massiv abgehängt zu werden, ausgerechnet der aus dem Kreis kommende Minister Altmaier wirkt dabei leider mit.“