Der Landesvorsitzende der FDP Saar und Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic mahnt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor dem virtuellen Stahlgipfel, die Maßnahmen des Handlungskonzepts Stahl zügig in die Tat umzusetzen. Zudem fordert er, der Branche Zeit zu geben, um den komplexen Umbau auf eine klimaneutralere Produktion zu bewerkstelligen.

Dazu Luksic:

„Das Handlungskonzept Stahl war ein guter erster Schritt für die Stahlindustrie, die Umsetzung muss aber endlich beginnen. Die Branche, die mittlerweile zu den saubersten Stahlerzeugern weltweit gehört, ist von internen und externen Effekten in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Hilfen gegen Billigstahl von außen sind wichtig. Die Bundesregierung muss aber auch endlich aufhören, die Stahlunternehmen weiter zu belasten. Konkurrenzfähiger Stahl aus Deutschland kann nicht mit neuen staatlich verursachten Kosten hergestellt werden. Der Ausbau der Wasserstoffproduktion- und Infrastruktur und der Umbau der Stahlproduktion müssen schnell begonnen werden, brauchen aber Zeit. Berlin muss den Unternehmen und der Forschung endlich auch die nötige Zeit einräumen, um diese Umstrukturierungen wettbewerbsfähig bewerkstelligen zu können. Wenn die Bundesregierung an ihren eigenen Klimavorgaben festhält ohne Konzept, bewirkt das lediglich eine Deindustrialisierung dieses Landes“.