Anlässlich des Urteils des Europäischen Gerichtshofes zur „PKW-Maut“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und saarländische Abgeordnete Oliver Luksic: 
„Das Projekt aus dem bayerischen Bierzelt ist beim EuGH zu Recht gescheitert, genau davor hat die FDP immer gewarnt. Dies ist ein guter Tag für die deutschen Autofahrer und eine massive Klatsche für Verkehrsminister Scheuer und die CSU. Für die Grenzregionen wie das Saarland ist dies eine gute Nachricht, der Einzelhandel wäre hier ohne Not sonst belastet worden. In der Koalition mit der Union hat die FDP diesen Murks verhindert, Seit den Haushaltsberatungen 2018 hat die FDP immer gefordert, das Urteil abzuwarten und die Ausschreibung für den Betrieb und alle weiteren Umsetzungsmaßnahmen zu stoppen. Der Bund hat bislang 142,62 Mio. für reine Beratungs-, Verwaltungs- und Planungskosten bereitgestellt. Scheuer hat sich unbeeindruckt gezeigt und trotz aller Warnungen, den Betrieb an das Betreiberkonsortium Kapsch TrafficCom und CTS Eventim vergeben. Daher drohen noch Schadensersatzforderungen an den Bund, hierzu fordert die FDP Aufklärung.“

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