105 prozentige Unterrichtsversorgung sichern

105 prozentige Unterrichtsversorgung sichern

An den saarländischen Grundschulen kam es jüngst immer wieder zu Unterrichtsausfällen. An manchen Tagen konnte der reguläre Schulbetrieb in Gänze nicht aufrechterhalten werden, sodass die Schulen mehrere Tage geschlossen bleiben mussten. Dieser Zustand ist für die Freien Demokraten nicht länger hinnehmbar. FDP-Chef Oliver Luksic fordert, dass der Regelbetrieb an allen Schulen im Land gewährleistet werden muss.

„Wenn Lehrkräfte krankheitsbedingt ausfallen, muss für eine Vertretung gesorgt sein“, stellt Luksic klar. Ziel müsse die weltbeste Bildung fürs Saarland sein und die Schüler auf das digitale Zeitalter vorzubereiten. Die Grundlage dafür sieht der Freie Demokrat an den Schulen aktuell jedoch nicht gegeben: „Die Schulen sind sanierungsbedürftig und Unterrichtsausfälle gehören zur Tagesordnung“, kritisiert der FDP-Chef. All dies müsse sich schleunigst ändern und das Thema Bildung zur Hauptpriorität der saarländischen Politik werden. „Wir Freien Demokraten fordern daher bei der Lehrerzuweisung mindestens eine 105 prozentige Unterrichtsversorgung an saarländischen Schulen“, so Luksic.

Großes entsteht nicht, wenn man die Kleinen alleine lässt

Großes entsteht nicht, wenn man die Kleinen alleine lässt

Im Saarland fehlen mehr als 1000 Kitaplätze. Vor allem in den Städten offenbart sich ein Mangel, der sich extrem negativ auf das Leben der Kinder und ihrer Eltern auswirkt. Auch Kindergartenplätze sowie Betreuungsmöglichkeiten in Kindergrippen sind Mangelware. Ein politischer Notstand, der von der Landesregierung schnellstmöglich angegangen werden muss. „Großes entsteht nicht, wenn man die Kleinen alleine lässt“, sagt FDP-Landeschef und Spitzenkandidat Oliver Luksic.

Die optimale Betreuung der Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten, habe politisch gleich auf mehreren Ebenen Priorität: Kinder müssen in den Kitas und Kindergärten gefördert werden, sodass frühkindliches Lernen möglich sei. Ansonsten würden die Lebenschancen der Kinder verspielt. Überdies sei es die Aufgabe des Staates, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Eltern die Möglichkeit haben, Vollzeit arbeiten zu können. „Wer das nicht ernst nimmt, verkennt die Lebensrealität vieler Familien“, erklärt Luksic. Die bedarfsgerechte Versorgung von Krippen-und Kindergartenrandzeiten müsse deshalb ausgebaut werden. „Das gilt insbesondere für die Tagesrandzeiten“, hebt der FDP-Spitzenkandidat hervor. Die FDP-Saar setze sich deshalb für mindestens eine Einrichtung pro Landkreis ein, die 24 Stunden am Tag geöffnet habe. „Die wichtigste Aufgabe ist es jedoch zunächst, kein Kind ohne Betreuungsplatz zu lassen“, so Luksic

Mehr Lehrer, weniger Unterrichtsausfall

Mehr Lehrer, weniger Unterrichtsausfall

An den Schulen im Saarland kommt es immer wieder zu Unterrichtsausfällen. An einer Grundschule in Merchweiler bekamen die Schülerinnen und Schüler jüngst an zwei kompletten Tagen schulfrei, da aufgrund der Vielzahl an Krankschreibungen nicht genug Lehrkräfte vorhanden waren, um den Unterrichtsbetrieb fortzusetzen. „Ein absolutes Novum in der Geschichte unseres Bundeslandes, das den desolaten Zustand unseres Bildungssystems dokumentiert“, klagt FDP-Spitzenkandidat Oliver Luksic und fordert an die Landesregierung auf, „endlich die beste Bildung für unsere Kinder zu gewährleisten“.

Die SaarLiberalen  machen sich deshalb dafür stark, den Unterrichtsausfall im Saarland zu minimieren. Schulunterricht müsse als ein zentrales Recht der Schülerinnen und Schüler verstanden werden. „Wenn aufgrund des Lehrermangels die Schule nicht mehr besucht werden kann, nehmen wir den Kindern die Möglichkeit Bildung zu erwerben und damit ihre Lebenschancen zu vergrößern“, so der FDP-Chef. Aus diesem Grund müsse an allen Schulen mehr Lehrpersonal eingestellt werden. Nur so würden derartige Engpässe wie in Merchweiler verhindert werden. „Qualitativ hochwertiger Unterricht und eine gute Betreuung sind wir unseren Kindern schuldig“, stellt Luksic klar.  Auchsei es für die Eltern von unschätzbarem Wert zu wissen, dass ihre Kinder in der Schule gut aufgeboben seien und der Unterricht planmäßig stattfände.

(Bild: Samuel Bayer – jugendfotos.de – CC-Lizenz(by))

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen

In Zeiten rasch wachsenden Wissens wird lebenslanges Lernen zu einer zentralen Ressource. Die FDP Saar fordert ein Landesprogramm, mit dessen Hilfe die saarländischen Bildungseinrichtungen entsprechende, bevorzugt online-basierte Weiterbildungsangebote erarbeiten. Ebenfalls sehen die SaarLiberalen eine große Chance in e-Learning Angeboten bei den Übergängen zwischen den verschiedenen Bildungseinrichtungen. Bildungswege werden individueller, sodass die Kenntnisse von Studierenden zum Studienbeginn sehr unterschiedlich sein können. So steigt die Zahl der Studierenden, die ihre Hochschulzulassung nicht klassisch über den Weg des Schulabschluss erworben haben. Die SaarLiberalen fordern daher ein Landesprogramm zur Förderung des online-basierten Lernens, vergleichbar der „Virtuellen Hochschule Bayern“ (vhb), im Idealfall gemeinsam mit anderen Bundesländern.

Mehr zum Thema Bildung
Wahlprogramm (Download)

Duale Ausbildung

Duale Ausbildung

Das Potenzial junger Menschen muss besser genutzt werden. Das ist allein schon durch Absenkung von Abbrecherquoten im Bildungssystem sowie durch den Ausbau und die Optimierung der Berufsschulbildung möglich. Das duale System ist ein Alleinstellungsmerkmal unserer Bildungspolitik, ein „USP“ (unic selling point) Deutschlands neben Österreich und der Schweiz. Von einer einseitigen Akademisierung aller Berufe ist zu warnen. Universität und Hochschule sind nicht allein der Königsweg für den Erfolg. Das duale System ist einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg Deutschlands in den letzten Jahrzehnten und muss seinen eigenständigen Rang im Bildungssystem neben der Hochschulausbildung behalten. Auch Investitionen in das duale System sind Zukunftsinvestitionen für das Saarland. 

Mehr zum Thema Bildung
Wahlprogramm (Download)

Hochschule

Hochschule

Hochschulen sind nicht nur Orte des Lehrens und Lernens, sondern auch eine wichtige Basis für Wachstum und Zukunft des Saarlandes. Die Streichung von nachgefragten Studiengängen lehnt die FDP daher ab. Auch wenn die FDP die saarländischen Hochschulen in der Pflicht sieht, gemäß der Haushaltslage des Landes zu handeln, darf dies jedoch nicht zu Lasten des Studienangebotes gehen, sondern muss durch Bürokratieabbau und Kosteneffizienz an der Hochschule erfolgen.

Insbesondere Bachelor-Studiengänge sind häufig sehr „verschult“. Die FDP fordert stärkere Wahlmöglichkeiten und damit verbunden auch mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung in der Gestaltung des eigenen Studiums. Dies gilt insbesondere für Kompetenzen, die die Chancen in der späteren Berufstätigkeit erhöhen, also beispielsweise Kenntnisse zur Unternehmensgründung, aber auch Schlüsselkompetenzen. Auch wir wollen eine stärkere Einbindung von Industrie 4.0- Themen in Lehrstühle und Studiengänge sowie in die MINT-Fächer.

Eine größere Hochschulfreiheit und Hochschulautonomie ist Voraussetzung für die beste Nutzung der Potenziale der saarländischen Hochschulen. Dies gilt nicht allein für Forschung und Lehre, sondern auch für den Bau und die Erhaltung von Gebäuden. Hier hat sich das Landesamt für Zentrale Dienste als Bauträger nicht bewährt. Die SaarLiberalen fordern daher, die Bauträgerschaft den Hochschulen zu übertragen und ihre Mittelausstattung in angemessenem Maße zu erhöhen. Aufgrund des zum Teil desaströsen Zustandes der Hochschulgebäude fordert die FDP Saar hierzu ein „Bauprogramm Hochschulen“ zur Sanierung der Hochschulen durch das Land.

Eine gute Bildungspolitik darf sich nicht länger nur an der Zahl der Absolventen orientieren. Im Gegenteil, neueste Erkenntnisse zeigen immer deutlicher, dass die derzeitige Inflation der Bildungsabschlüsse durch eine massive Absenkung der Standards erkauft wurde. Wir setzen uns für eine Bildungspolitik ein, die in erster Linie auf eine gute Ausbildung der Absolventen abzielt, und nicht allein auf eine hohe Absolventenanzahl.

Dabei kommt es entscheidend darauf an, Forschung und Lehre an saarländischen Hochschulen stärker am Bedarf der regionalen Wirtschaft zu orientieren. Vor allem der Bereich Ingenieurwissenschaften muss an der Universität stärker ausgebaut werden. Investitionen in die Ausbildung von Ingenieuren zahlen sich im Saarland letztlich nicht nur aus in Heller und Pfennig, sondern direkt in Arbeitsplätzen.

Mehr zum Thema Bildung
Wahlprogramm (Download)

Oliver Luksic Landesvorsitzender

Dürfen wir Sie informieren?

Die neuesten Infos zu den Freien Demokraten Saar - regelmäßig alle 4 Wochen per E-Mail!

Herzlichen Dank - Sie haben sich erfolgreich eingetragen! (Bestätigungs-Email ist unterwegs)