Die Europa- und Kommunalwahlen im Saarland sind sehr richtungsweisend für unsere Zukunft. Es geht um den Zusammenhalt in der Europäischen Union und darum, vor Ort neue Impulse zu setzen. Die Freien Demokraten stehen hierbei für eine offene Gesellschaft und die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in ihrer Heimat.

Wie und ab wann können Sie die Briefwahl beantragen?

Um bei den kommenden Europa- und Kommunalwahlen im Saarland per Brief zu wählen, müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei der für Sie zuständigen Gemeindebehörde stellen. Das geht ganz einfach: Teilen Sie Ihren Wunsch der Behörde per Email, Brief oder Fax mit oder erscheinen Sie persönlich. In allen Fällen ist es wichtig, Name, Geburtsdatum und Anschrift des Erstwohnsitzes aufzuführen. Für die Kontaktdaten seitens der Behörde erkundigen Sie sich am besten auf der entsprechenden Website. Übrigens: Sie müssen nicht warten, bis Sie eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Den Antrag können Sie jederzeit stellen. Und: Der Erhalt der Briefwahlunterlagen selbst kann allerdings noch etwas dauern. Ende April sollten Sie die Unterlagen aber allerspätestens bekommen.

Was sind denn die „Briefwahlunterlagen“?

Für die Kommunalwahl erhalten sie ihren Wahlschein, ihre Stimmzettel (jeweils für die Gemeinderatswahl, Ortsratswahl, Kreistagswahl, ggfs. Wahl des Regionalverbandsdirektors, ggfs. Wahl des Bürgermeisters, ggfs. Wahl des Landrates), ihren Stimmzettelumschlag, einen Wahlbriefumschlag und ein Merkblatt zur Briefwahl.
Für die Europawahl erhalten sie ebenfalls den Wahlschein, den Stimmzettel, den Stimmzettelumschlag, einen Wahlbriefumschlag und ein Merkblatt zu Briefwahl.

Gibt es eine Deadline für die Beantragung?

Rein theoretisch kann die Briefwahl bis zum Freitag vor der Wahl (24.05.19) beantragt werden – in plötzlichen Krankheitsfällen sogar bis 15 Uhr am Wahltag. Aber wollen wir so einen wichtigen Schritt bis auf den letzten Drücker verschieben? Eher nicht! Im besten Falle beantragen Sie die Briefwahl so früh wie möglich. Dann kann auf dem postalischen Wege auch nichts zu knapp werden. Fakt ist: Die Wahllokale schließen am 26. Mai um 18 Uhr! Verschicken Sie Ihren Briefwahlumschlag deshalb bitte spätestens am Mittwoch oder Donnerstag vor der Wahl. In allen späteren Fällen heißt es: Unterlagen bitte selbst bei der Behörde einwerfen!

Entstehen bei der Briefwahl Kosten?

Grundsätzlich nicht. Der Wahlbriefumschlag mit dem ausgefüllten Stimmzettel kann im Land einfach in den Briefkasten eingeworfen werden – und er kommt an. Sie können – wie oben aufgeführt – den Wahlbriefumschlag auch persönlich bei Ihrer Behörde abgeben. Aber: Wenn Sie die Briefwahl per Post beantragen und Brief oder Wahlbenachrichtigung abschicken, sind die entsprechenden Porto- und Papier-Kosten zu tragen.

Sie sind wahlberechtigt, aber im Ausland. Was tun?

Trotzdem per Brief wählen! Einzige Unterschiede: Sie müssen bei der Beantragung auch die entsprechende Adresse nennen und den Wahlbriefumschlag, der Ihren Stimmzettel beinhaltet, ausreichend frankieren.

Hin und her… Kann man nicht einfach direkt zur Tat schreiten?

Klar, das können Sie auch! Wenn Sie die Briefwahlunterlagen beantragt haben und sie persönlich in Ihrer Behörde abholen, können Sie auch direkt dort wählen und Ihren Wahlbriefumschlag abgeben – ohne den Postweg.

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