„Herdprämie und Frauenquote passen nicht zusammen!“

„Herdprämie und Frauenquote passen nicht zusammen!“

FDP Generalsekretärin Zimmer kritisiert frauenpolitischen Zickzackkurs der CDU

Der neueste Vorstoß der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, ein Konzept zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote vorzulegen, hält die Generalsekretärin der FDP Saar Nathalie Zimmer für einen „frauenpolitischen Zickzackkurs“. Eine gesetzliche Frauenquote sei der falsche Weg, mehr Frauen in Führungspositionen zu befördern. Um die Frauenquote zu erhöhen, müsse man zunächst die Rahmenbedingungen verbessern, will heißen: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hier die wichtigste Voraussetzung.

„Wie passt aber da nun die CDU Forderung nach einer Herdprämie dazu? Auf der einen Seite soll mit dem Betreuungsgeld Anreize zum Fernbleiben vom Beruf gesetzt werden, auf der anderen Seite wolle man Frauen in Führungspositionen.“, so Nathalie Zimmer.

Nach Meinung der Saar-Liberalen müssten dringend die Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, so z.B. der flächendeckende Ausbau von Kindertagesstätten mit Randzeitenbetreuung oder 24 Stunden Öffnungszeiten. Wichtiger als das Betreuungsgeld sei für die FDP der KITA-Ausbau, das setze die CDU aber auf Bundesebene nicht um.

Ansprechpartner:
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66111 Saarbrücken
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Rückgang der Kinderzahlen ist alarmierend

Rückgang der Kinderzahlen ist alarmierend

FDP fordert endlich familienfreundliche Rahmenbedingungen

Landtagswahl 2012Der Rückgang der Kinderzahlen in Saarbrücken bezeichnet die FDP als höchst alarmierend. Die Rahmenbedingungen müssen endlich familienfreundlich werden, damit sich wieder mehr junge Familien dafür entscheiden Kinder zur Welt zu bringen. Das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen, die den Bevölkerungsrückgang im Oberzentrum Saarbrücken deutlich machen. Der demographische Wandel und der Rückgang der Geburten wird gerade das Saarland massiv treffen.

„Es bestärkt uns, dass auch vor dem Hintergrund des andauernden Fachkräftemangels, attraktive Rahmenbedingungen für Familien und junge Menschen geschaffen werden müssen. Die FDP setzt sich dafür ein, dass es in jedem Landkreis eine 24-Stunden-Kita und echte Ganztagsschulen geben wird, um den jungen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Aber auch insgesamt günstige Voraussetzungen und ein kinderfreundliches Umfeld müssen im Saarland zu einem echten Standortfaktor werden.“, so die Kandidatin der FDP, Nathalie Zimmer. „Dazu gehört ein flächendeckender Familienpass, günstige Grundstücke und Wohnraum für Familien, gute Nahverkehrsverbindungen und –Tarife. Auch eine verlässliche Bildungspolitik ohne ständige Experimente sorgen für Planungssicherheit und Verlässlichkeit, die junge Familien so dringend brauchen. Insgesamt muss man endlich in den Ausbau der familienfreundlichen Rahmenbedingungen investieren, in unsere Kinder und nicht in teure Denkmäler, wie beispielsweise den Tunnel in Saarbrücken. Die FDP-Saar wird sich auch weiterhin für eine familienfreundliche Politik einsetzen, für eine Investition in Köpfe statt in Beton!“, so Zimmer abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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