FDP fordert Sexualkundeunterricht getrennt nach Geschlechtern

FDP fordert Sexualkundeunterricht getrennt nach Geschlechtern

Landtagswahl 2012

Die FDP Saar fordert den Sexualkundeunterricht in den unteren Klassenstufen, d.h. an Grundschulen getrennt nach männlichen und weiblichen Kindern durchzuführen. Dazu erklärt die Generalsekretärin, Nathalie Zimmer:

„Gerade in Zeiten der Pubertät ist es von großer Bedeutung die Sexualkunde getrennt und angepasst durchzuführen. Es ermöglicht den Kindern das schwierige Thema ihrer eigenen Sexualfindung und auch Gesundheitserziehung besser und ohne Scheu wahrzunehmen.

Wenn Mädchen beispielsweise über die Menstruation aufgeklärt werden sollen, dann sollten in den unteren Klassenstufen die Jungs zunächst außen vor bleiben und umgekehrt. Die Mädchen haben einen Anspruch auf einen sensiblen Umgang mit diesem Thema.

Angesichts der Bedeutung der sexuellen Sozialisation und der sexuellen Identitätsfindung für die Persönlichkeitsentwicklung muss bei der Sexualerziehung besonderen Wert auf eine Trennung der Geschlechter gelegt werden. Wir Saarliberale fordern zudem einen altersgerechten Sexualkundeunterricht. Kinder aus allen sozialen Umfeldern sollen in einer Umgebung, die den zeitgemäßen gesellschaftlichen Gegebenheiten gerecht wird aufwachsen, und eine sensible und umfassende Aufklärung erhalten. Nur aufgeklärte Jugendliche können frei und selbstbestimmt über ihr Sexualleben, ihre Lebensentwürfe und ihre Liebe entscheiden.“

FDP fordert mehr Familienpolitik für das Saarland

FDP fordert mehr Familienpolitik für das Saarland

Landtagswahl 2012Die heute veröffentlichte Forderung von Bernard Sembritzki, dem Chef des Arbeitskreises Wirtschaft, dass Saarland solle aggressivere Ansiedlungspolitik betreiben und endlich zu einem Geheimtipp für junge Familien werden, stößt bei den Saarliberalen auf offene Ohren. Bereits im Koalitionsvertrag von Jamaika wurde auch auf Druck der Saar-FDP der Ausbau der familienpolitischen Leistungen, wie z.B. der Familienpass für das gesamte Saarland, der umfangreiche Ausbau der Kitas und einer echten Ganztagsschule gefordert.

„Wir Liberale freuen uns daher, dass der Arbeitskreis Wirtschaft ähnliche Forderungen einbringt, in dem er die Familienpolitik endlich als wichtigen Standortfaktor für das Saarland bezeichnet.“, so die FDP Generalsekretärin Nathalie Zimmer.

Zimmer selbst hat mit ihrem Verein für Familienpolitik (FreiesFamilienForumSaar e.V.) solche Konzepte vorgeschlagen und eine derartige Diskussion gefordert. So fordert sie nun endlich, dass hier „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden. Die FDP erneuert die Forderung dass unser Saarland dringend in jedem Landkreis eine 24h Kita braucht und keine Sprachbarrieren für den Zuzug neuer Bürger aus anderen Bundesländern aufgebaut werden dürfen. Daher dürfe das Land nicht allein auf den Ausbau der französischen Nachbarsprache setzen, sondern müsse auch für den Zuzug von Familien aus anderen Bundesländern offen sein, indem man von Anfang das Englische in den Schulen und Kindergärten ausbaut.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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