Planspiel „Jugend und Parlament“ bei der FDP Fraktion

Planspiel „Jugend und Parlament“ bei der FDP Fraktion

Vom 1.-4. Juni 2013 hat das Planspiel „Jugend und Parlament“ im Deutschen Bundestag stattgefunden. Dabei sind rund 300 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet in die Rollen der Abgeordneten geschlüpft und haben die parlamentarischen Abläufe des Bundestages nachgestellt. Sie haben Gesetzesinitiativen zu verschiedenen Themen entworfen und die Verfahren innerhalb der Fraktionen praktisch am eigenen Leib erlebt. Auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Oliver Luksic konnte Yannick Mörsdorf, 17 Jahre aus Oberthal in der fiktiven Liberalen Reformpartei am Gesetzesentwurf zur „Freistellung bei akutem Pflegebedarf von Familienangehörigen“ mitwirken. „Meiner Meinung nach ist das Projekt eine großartige Möglichkeit jungen Leuten die politischen Prozesse näher zu bringen, sie für verschiedene aktuelle Themen zu begeistern und sie mit den Herausforderungen der realen Politik vertraut zu machen. So kann man das Interesse von Jugendlichen in die Politik fördern und sie vielleicht auch für aktives Engagement gewinnen.“, so Oliver Luksic.

FDP-Saar: Situation in der Landesaufnahmestelle in Lebach muss schnellstmöglich verbessert werden

FDP-Saar: Situation in der Landesaufnahmestelle in Lebach muss schnellstmöglich verbessert werden

FDP-Generalsekretär Rüdiger Linsler: „Ein kurzes Prüfen und ein schnelles Handeln sind gefragt.“

Die FDP-Saar möchte eine schnellstmögliche Umsetzung des im Koalitionsvertrag festgehaltenen Prüfauftrages, der sich mit der Situation der Landesaufnahmestelle in Lebach befassen soll.

FDP-Generalsekretär Rüdiger Linsler:
„Im Koalitionsvertrag der Jamaika-Koaltion ist festgehalten, dass eine überprüfung der Situation der Landesaufnahmestelle erfolgen soll. Wir wünschen uns eine zügige Umsetzung des Prüfauftrages mit dem Ziel, kurzfristig zu Ergebnissen zu kommen. So, wie sich die Lebenssituation der Menschen momentan in der Landesaufnahmestelle darstellt, sind ein schnelles Handeln und ein kurzes Prüfen gefragt. Sachverhalte, die ganz konkret menschliche Schicksale betreffen, müssen in der Landesregierung oberste Priorität in der Umsetzung haben.“

Die FDP-Saar wird sich über ihre FDP-Landtagsfraktion dafür einsetzen, dass die Asylbewerberverfahren und damit die Aufenthaltsdauer der Bewohner verkürzt werden. So wie der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Karl-Josef Jochem, erklärt, müssen die Gespräche mit den Kommunen, die die Verteilung anerkannter Asylbewerber zum Ziel haben, ebenfalls beschleunigt werden und zu Ergebnissen führen, um nach der Anerkennung eine zeitnahe Integration der Betroffenen zu ermöglichen. Auch müssen die Lebensverhältnisse der Menschen dort verbessert werden, so Karl-Josef Jochem. Beispielsweise sollen die festgesetzten Duschzeiten für die Bewohner der Landesaufnahmestelle erheblich erweitert werden, Lebensmittelgutscheine sollten vor Lebensmittelpaketen Vorrang haben.

„Jeder Mensch, der nach Deutschland kommt, sollte unabhängig von seinem Bleiberecht in würdiger Weise behandelt werden, eine möglichst freie Essensauswahl und auch eine freie Wahl der Duschzeit sollten hierbei selbstverständlich sein. Im Falle der Anerkennung eines Asyls muss die Integration der Betroffenen und ihrer Familien zeitnah begonnen werden, dazu gehört vor allem auch eine schnellstmögliche Unterbringung außerhalb der Aufnahmestelle. Aber ebenso müssen abgelehnte Asylbewerber so weit rechtlich möglich zeitnah zurück geführt werden. Die Menschen dürfen nicht über die erforderliche Dauer hinaus in der Unsicherheit über ihre Zukunft gelassen werden. Wir brauchen schnelle, transparente und menschenwürdige Verfahren.“, so Rüdiger Linsler.

Junge Liberale Saar: Das Tanzverbot gehört abgeschafft!

Junge Liberale Saar: Das Tanzverbot gehört abgeschafft!

Die Jungen Liberalen Saar (JuLis) sprechen sich für die Abschaffung des im Saarländischen Feiertagsgesetz geregelten Tanzverbots aus. „Das Tanzverbot gehört abgeschafft und das Saarländische Feiertagsgesetz muss in dieser Hinsicht endlich modernisiert werden“ so Tobias Raab, Landeschef der JuLis im Saarland.

„Es kann nicht angehen, dass der Staat allen Bürgern eine bestimmte Verhaltensweise vorschreibt, um die Durchsetzung von Bräuchen einzelner Religionen zu erzwingen!“ kritisiert Raab. Dies lasse sich weder mit dem Lebensgefühl vieler Generationen, noch mit der Neutralitätspflicht eines säkularen Staates vereinbaren. „Wir leben – auch und gerade im Saarland – in einer vielfältigen und pluralen Gesellschaft. Ein Staat, der sich da auf die Seite einzelner Glaubensgemeinschaften schlägt, läuft Gefahr sich seiner Glaubwürdigkeit und Objektivität zu berauben“, so Raab.

Dabei geht es den Jungen Liberalen keineswegs darum, christliche Traditionen zu kritisieren. „Sehr viele unserer Mitglieder pflegen diese und üben ihre Religion offen aus“, betont Raab. Aber Akzeptanz für einen Glauben und dessen Bräuche lasse sich nicht per Gesetz schaffen und es sei auch nicht Staatsaufgabe, dies zu versuchen. „Nach unserer Vorstellung soll jeder für sich selbst entscheiden dürfen wie er leben möchte, welche Traditionen er pflegt, und auch ob er einer Glaubensgemeinschaft angehören möchte und wenn ja welcher.“ Diese Freiheit müsse man den Menschen im Großen, ebenso wie im Kleinen zugestehen. Die Glaubensfreiheit gläubiger Christen sähen die JuLis durch eine Abschaffung des Tanzverbots nicht gefährdet. Niemand werde gezwungen, sich entsprechenden Veranstaltungen zu nähern oder sich dort aufzuhalten, vielmehr sei die Abschaffung am ehesten im Interesse aller. „Wer zur Ruhe kommen möchte kann dies an einem ruhigen Fleckchen auch nach Abschaffung des Tanzverbots immer noch, und wer sich durch Tanz und Musik entspannen möchte, kann auch dies“, so Raab. Schließlich könne es auch nicht im Interesse eines modernen Christentums sein, anderen die eigenen Traditionen gegen deren Willen mit staatlichem Druck aufzuzwängen.

Für Nachfragen ist ihr Ansprechpartner Alexander Kleist, 0151-19443478 oder alex@alex-kleist.net

FDP für eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik

FDP für eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik

Zum morgigen Girls and Boys Day erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP-Saar, Sebastian Greiber:

„Premiere für den Boys Day! Zum ersten Mal bekommen auch Jungs ganz offiziell und bundesweit die Möglichkeit, in ihnen bisher ferne Berufe reinzuschnuppern und die Arbeit kennenzulernen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer eigenständigen Jungen- und Männerpolitik. Neben der wichtigen Mädchen- und Frauenförderung dürfen wir die jungen Männer nicht vergessen. Zentrales Anliegen der FDP ist deshalb eine moderne Gleichstellungspolitik, die Jungs und Mädchen individuell fördert.“

Die FDP Bundestagsfraktion hat einen entsprechenden Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der dieses Ziel unterstreicht.

Moderne Gleichstellungspolitik statt Stereotypen

Greiber weiter: „Je jünger Jungs sind, desto weniger Männer begegnen ihnen. Im Alltag von Familie, Kita und Schule fehlen oft männliche Rollenvorbilder. Aber genau wie Mädchen brauchen auch Jungen Beispiele, mit denen sie sich identifizieren und die sie nachahmen können. Deshalb wollen wir Jungen für Berufe begeistern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, etwa im pädagogischen Bereich.
Jungen brauchen klare Orientierungen, denn sie sehen sich mit einer Vielzahl widersprüchlicher Erwartungen konfrontiert. Wir müssen sie deshalb auf ihrer Suche nach ihrer männlichen Rolle unterstützen. Darüber hinaus brauchen wir männliche Lebensentwürfe jenseits stereotyper Klischees, die von der Gesellschaft und der Wirtschaft akzeptiert werden. Nur so kann echte Gleichberechtigung existieren, die unsere Gesellschaft zukunftsfest macht.“

LUKSIC: Begleitetes Fahren ab 17 Jahre ist ein Gewinn für Verkehrssicherheit und Selbständigkeit von Jugendlichen

LUKSIC: Begleitetes Fahren ab 17 Jahre ist ein Gewinn für Verkehrssicherheit und Selbständigkeit von Jugendlichen

Zum Beschluss des Bundeskabinetts zum begleiteten Fahren ab 17 Jahre erklären der jugendpolitische Sprecher der FDPBundestagsfraktion Florian BERNSCHNEIDER und der Experte für Verkehrssicherheit Oliver LUKSIC:

Die langjährige Forderung der FDP-Bundestagsfraktion nach der bundesweiten Einführung des begleitenden Fahrens ab 17 Jahre ist mit dem heutigen Beschluss der Bundesregierung der Umsetzung ein Stück näher gekommen. Die Modellprojekte der Länder beweisen: Begleitete Fahranfänger verursachen im Vergleich zu herkömmlich ausgebildeten 18- Jährigen in der Anfangsphase ihrer Fahrpraxis bis zu 30 Prozent weniger Unfälle und begehen 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße.

Für Jugendliche ist das Fahren ab 17 Jahren ein Schritt zu mehr Selbständigkeit und Verantwortung im Verkehr. Sie haben nun während eines Jahres Zeit, von erfahrenen Verkehrsteilnehmern zu lernen. Der Moped-Führerschein ab 15 Jahren sollte der nächste Schritt sein. Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat einen entsprechenden Antrag der christlich-liberalen Koalition bereits angenommen. Für Jugendliche wäre dies ein großer Gewinn an Mobilität, die für gesellschaftliche Teilhabe unerlässlich ist. Ebenso wird durch die verbesserte Moped-Ausbildung die Verkehrssicherheit gestärkt.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

Dürfen wir Sie informieren?

Die neuesten Infos zu den Freien Demokraten Saar - regelmäßig alle 4 Wochen per E-Mail!

Herzlichen Dank - Sie haben sich erfolgreich eingetragen! (Bestätigungs-Email ist unterwegs)