FDP Saar fordert Investitionen in künftige Generationen durch die finanzielle Unterstützung ungewollt kinderloser Paare!

FDP Saar fordert Investitionen in künftige Generationen durch die finanzielle Unterstützung ungewollt kinderloser Paare!

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP Saar, Thorsten Eich, kritisiert die Haltung der saarländischen Landesregierung zur finanziellen Unterstützung ungewollt kinderloser Paare. „Die Einhaltung der Schuldenbremse hat auch für die FDP Saar oberste Priorität. Das Saarland leidet jedoch seit Jahren unter einem besonders starken Geburtenrückgang und einer sinkenden Bevölkerungszahl. Die saarländische Landesregierung sollte sich ein Beispiel am Land Niedersachen nehmen; hier müssen kinderlose Paare nur noch ein Viertel der Kosten für die künstliche Befruchtung selbst tragen.“

„Neben der großen psychischen Belastung sind die Kosten für eine künstliche Befruchtung ein wesentlicher Entscheidungsfaktor kinderloser Paare. Wir müssen nachhaltig und klug in künftige Generationen investieren, auch kinderlose Paare ohne Trauschein sollen eine Förderung erhalten!“, so der gesundheitspolitische Sprecher weiter.

„Einsparungen bei den Behandlungskosten stehen in keinem Verhältnis zu den Steuern und Sozialabgaben, die ein Kind im späteren Berufsleben erwirtschaften wird. Für die Unterstützung der Behandlung müssen entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt werden“, erläutert Thorsten Eich abschließend.

 

Saar-Liberale: Zwangsabgaben für Kinderlose sind ein Angriff auf die freie Gesellschaft

Saar-Liberale: Zwangsabgaben für Kinderlose sind ein Angriff auf die freie Gesellschaft

Zimmer: CDU Saar muss sich von diesem Gesellschaftsbild distanzieren

Landtagswahl 2012Die Saarliberalen wenden sich entschieden gegen den Vorschlag junger Unionsabgeordneter, Kinderlose mit höheren Sozialabgaben zu belegen. Die FDP-Kandidatin zur Landtagswahl Nathalie Zimmer erklärt hierzu:

„Die geforderte Einführung von Zwangsmaßnahmen für Kinderlose ist nach Meinung der Liberalen unerhört dreist! Die CDU-Saar hat offensichtlich jetzt auch ihren gesellschaftspolitischen Werte-Kompass ganz verloren.  Das was die junge Gruppe um die saarländische CDU Abgeordnete Nadine Schön in Berlin hier vorschlägt ist schon harter Tobak, davon muss sich die Saar-CDU klar distanzieren. Es ist ein massiver Einschnitt in die Freiheit junger Menschen und hat mit einer liberalen und freiheitlichen Gesellschaft nichts zu tun. Die CDU-Saar entwickelt sich zu einer Partei, die Werte aus dem letzten Jahrhundert vertritt. Erst manifestiert sie ein völlig rückwärtsgewandtes Familienbild, in dem sie die „Herdprämie“ unterstützt und nun kränkt sie mit ihrer Forderung die zwei Millionen ungewollt kinderlosen Paaren in Deutschland. Zudem zahlen gerade Ledige und Paare ohne Kinder, nachweislich die höchsten Steuersätze. Wieder einmal präsentiert sich die CDU als „Wolf im Schafspelz“ und offenbart sich zudem als sozialdemokratische „Steuererhöhungspartei“.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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