Sponsorenwegfall ist schallende Ohrfeige für den Kulturminister

Sponsorenwegfall ist schallende Ohrfeige für den Kulturminister

Meiser: Commercon hat deutlich versagt!

Anlässlich des Rückzuges von 3 Präsidentinnen aus dem Sponsorenclub des saarländischen Staatstheaters erklärt die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Saar, Petra Meiser:

„Der Weggang von Maguerite Donlon am saarländischen Staatstheater stellt auch für die Saarliberalen eine sehr große Enttäuschung dar. Für mich ist die Entscheidung zum Rücktritt aus dem Sponsorenclub der drei Präsidentinnen nachvollziehbar. Das Chaos und die Parteiergreifung des Kulturministers Commercon müssen für so große Sponsoren sehr ernüchternd wirken. Der Verlust von einer so hochkarätigen Ballettchefin ist schmerzhaft für den gesamten Kulturstandort Saarland. Das dem Staatstheater nun diese wichtigen Sponsorengelder verloren gehen, führt nur allzu deutlich das Versagen des Ministers vor Augen. Der Kulturminister Commercon hat es versäumt zu handeln, als sich ein interner Zwist zwischen der Intendantin und der Ballettchefin angebahnt hatte. Hätte er die Vermittlerrolle eingenommen und versucht den internen Konflikt aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, hätte er dem Saarland als Kulturstandort einen wesentlichen Dienst erwiesen.

Ich fordere die Landesregierung nun dringend auf dafür zu sorgen, dass die Strukturen im saarländischen Staatstheater überarbeitet werden. Der herausragende Ruf des saarländischen Ballet darf auf keinen Fall nach dem Weggang Donlons verloren gehen. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Balletsparte auf einem hohen Niveau weitergeführt wird. Nur so kann ein weiterer Schaden für die saarländische Kulturlandschaft verhindert werden.

 

FDP-Saar unterstützt Gründung einer „European Dance Company“ 

FDP-Saar unterstützt Gründung einer „European Dance Company“ 

Saarliberale fordern Aufwertung des Kulturstandortes Saarland

Die FDP-Saar unterstützt den  Vorstoß der Ballettchefin des Saarländischen Staatstheaters, eine weitgehend eigenständige „European Dance Company“ zu gründen.Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Saar, Petra Meiser:
„Die Saarliberalen befürworten die Gründung einer eigenständigen „European Dance Company“ ausdrücklich. Das Ziel dieses Konzeptes, den Kulturstandort Saarland national und international weiter zu stärken, kann für das Saarland nur von Vorteil sein. Es geht sogar über eine Stärkung des Standortes hinaus, denn eine solche Einrichtung könnte dem Kulturstandort Saarland ein wahres Alleinstellungsmerkmal in der grenzüberschreitenden Kulturregion verschaffen.Es ist dazu wichtig, dass dann auch notwendige Investitionen am Standort vorgenommen werden, um vor allem national und international  konkurrenzfähig zu bleiben.
Investieren sollte man insbesondere in eine angemessene Erweiterung des Personalbestandes, sowohl  bei den Tänzerinnen und Tänzern, als auch bei dem Verwaltungspersonal. Natürlich müssen dann auch die geeigneten Räumlichkeiten des Staatstheaters in angemessenem Umfang zur Verfügung gestellt werden.
Auch muss das Land bereit sein, über neue Finanzierungsmöglichkeiten nachzudenken und gegebenenfalls seinen Beitrag an der Finanzierung des Staatstheaters, wie auch der eigenständigen „European Dance Company“,  zu leisten.
Der Kulturminister ist aufgefordert nun ernsthafte Gespräche nicht nur mit Marguerite Donlon aufzunehmen, sondern auch mit den Verantwortlichen im Saarländischen Staatstheater um die Gründung einer “European Dance Company“ zu ermöglichen.“

Geschmacksfragen sind keine Staatsfragen

Geschmacksfragen sind keine Staatsfragen

Kulturelle Bildung statt Staatsfernsehen und Zensur

Zu der Forderung der Linksjugend, Xavier Naidoo aufgrund eines Songtextes von Auftritten in TV Shows auszuschließen, kann die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Saar, Petra Meiser, nur den Kopf schütteln: „Geschmacksfragen sind keine Staatsfragen!“

Der Vorwurf der Linkspolitiker, Naidoo sei ein „christlich-homophober Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex“ und würde Volksverhetzung und Aufstachelung zur Gewalt betreiben, ist nach Ansicht der liberalen Kulturpolitikerin Meiser völlig abwegig. “Der Songtext spiegelt wahre Begebenheiten wieder und möchte bewusst auf furchtbare Ritualmorde an Kindern, aufmerksam machen, über die nie jemand öffentlich zu sprechen wagt. Es ist nichts Anstößiges daran zu erkennen, wenn Musiker in ihren Songtexten auf Tabu-Themen aufmerksamen machen wollen. Dass die Linksjugend ausgerechnet Kool Savas, dem Sohn eines ehemaligen linken politischen Gefangenen und Xavier Naidoo, dessen Angehörige vom Apartheidregime verfolgt wurden und der sich in vielen sozialen Projekten engagiert, Gewaltverherrlichung vorzuwerfen ist reines Wahlkampfgetöse, um in den Medien Aufmerksamkeit zu bekommen. Darüber hinaus ist es lächerlich, dem privatem Fernsehen vorschreiben zu wollen, wer in welchen Shows auftreten darf und wer nicht – das zeigt, das die Linke immer noch an Politbüro-Kultur und Staatsfernsehen glaubt.“

„Jugendschutz ist wichtig! Daher wird jede CD, die in den Verkauf gelangt auf jugendgefährdende Inhalte durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien überprüft. Da es offenkundig keine Beanstandung gegeben hat und die CD in den Verkauf gelangt ist, ist der Vorwurf der Linksjugend erst recht nicht haltbar und zeigt, dass es hier wohl eher um Geschmacksfragen als um politische Fragen geht.“, so Petra Meiser abschließend.

FDP-Fraktion im Bundestag unterstützt weitere Investitionen in bedeutsame Kulturdenkmäler

FDP-Fraktion im Bundestag unterstützt weitere Investitionen in bedeutsame Kulturdenkmäler

Mit Unterstützung der FDP Bundestagsfraktion wurde im Haushaltsausschuss vom 26. September eine weitere Förderung von 141 national bedeutsamen Kulturdenkmälern beschlossen. Hierzu erklärte der Vorsitzende der FDP Saar und Mitglied des Deutschen Bundestages, Oliver Luksic:

„ Die Förderung und Erhaltung wichtiger nationale Kulturdenkmäler ist ein Schwerpunkt innerhalb der Kulturpolitik der FDP Bundestagsfraktion. Auch in diesem Jahr hat sich die FDP Bundestagsfraktion dafür eingesetzt, dass weitere Mittel für den Denkmalschutz bereitgestellt werden. Ich freue mich sehr, dass sich der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch dazu entschieden hat, diese Denkmäler bei ihrer Sanierung mit einer Summe von rund 15 Millionen Euro zu unterstützen. Auch im Saarland werden Kulturdenkmäler in Saarbrücken, St. Wendel und Wallerfangen gefördert.

So wird jetzt endlich auch die Saarbrücker Johanneskirche, die schon seit längerer Zeit wegen ihrem restaurierungsbedürftigen Zustand Schlagzeilen macht, mit 150.000 Euro unterstützt. In St. Wendel werden für das Gymnasium Wendalinum finanzielle Mittel des Bundes in einer Höhe von 25.000 Euro bereitgestellt. Die Adolphshöhe in Wallerfangen erhält 40.000 Euro.“

FDP kritisiert Absage an Saarphilharmonie

FDP kritisiert Absage an Saarphilharmonie

Landtagswahl 2012Die Generalsekretärin der FDP-Saar Nathalie Zimmer kritisiert die Absage der Landesregierung die Saarphilharmonie zu fördern. „Die CDU hat ihre eigene Zusage, dass sich das Land beteiligt, wenn privates Engagement dazu kommt, zurückgezogen. Dies ist ein negatives Signal an die Sponsoren, ohne die eine lebendige Kulturlandschaft ohnehin auf Dauer nicht denkbar sein wird. Außerdem merkt Nathalie Zimmer an, dass das Verhalten der Landesregierung und gerade der CDU zeigt, welch geringen Wert das Wort des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Müller hat. Dazu stellt Nathalie Zimmer fest: „So entsteht ein irreparabler Vertrauensschaden, wenn Sponsoren und ehrenamtlich agierende Vereinsmitglieder sich nicht mehr auf eine Zusage eines Ministerpräsidenten verlassen können.“

Aber auch die hohe Qualität der Saarphilharmonie wird damit in Frage gestellt. “Der neue Kulturminister braucht offensichtlich Nachhilfe in Sachen öffentlich-privater Partnerschaft.“, hält Nathalie Zimmer fest. „Denn angesichts leerer Kassen im Land, ist eine verlässliche Arbeit gerade mit Spendern unerlässlich.“ Außerdem zeigt sie sich verwundert über die falsche Prioritätensetzung des Kulturministers Commercon und der Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, die mir ihrer Entscheidung nun öffentlich die hohe Qualität der Saarphilharmonie öffentlich in Frage stellen. So stellt Nathalie Zimmer abschließend fest: „Das ist keine schlüssige Kulturpolitik, das ist unprofessionelle Flickschusterei!“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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