Saarliberale begrüßen Bemühungen zur Verbesserung der Mehrsprachigkeit im Saarland

Saarliberale begrüßen Bemühungen zur Verbesserung der Mehrsprachigkeit im Saarland

Engel-Otto fordert weiteren Ausbau der französischen Sprache, auch im Bereich Aus- und Weiterbildung

Die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP- Saar, Martina Engel-Otto, begrüßt die Pläne des Sprachenrates Saar, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, um die „gelebte Mehrsprachigkeit“ im Saarland zu fördern und erklärt dazu:

„Gerade wir als Saarländer, müssen die unmittelbare Nähe zu Frankreich als Chance begreifen. Sprache ist nicht nur ein Kommunikationsmedium, sie ist viel mehr. Sprache transportiert Kultur, Identität und Geschichte eines Landes. Mehrsprachigkeit, bedeutet demnach auch Anschlussfähigkeit gegenüber den Sprechern der betroffenen Sprachen. Die FDP-Saar unterstützt daher die Initiative des Sprachenrates Saar, welche die Französisch-Kompetenz im Saarland weiter auszubauen fordert.

Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem Fachkräftemangel stellt die Fähigkeit mehrere Sprachen zu sprechen ein großer Standortvorteil dar.

Der wirtschaftliche Faktor spielt für das Saarland  eine große Rolle,  denn im Zuge globalisierter Märkte und zunehmender internationaler Vernetzungen von Unternehmen wird eine gelungene Praxis der Mehrsprachigkeit in der Wirtschaft immer dringlicher. Deshalb spricht sich auch die FDP-Saar für den weiteren Ausbau der Französisch-Angebote, sowohl im Bereich der Kindergärten und Schulen, aber auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung aus.

FDP-Saar begrüßt die Verbesserungen im Bereich der „Frühen Hilfen“

FDP-Saar begrüßt die Verbesserungen im Bereich der „Frühen Hilfen“

Einigung im Kinderschutz nach zähem Ringen

Nach langem Ringen haben sich Bund und Länder endlich über ein neues Kinderschutzgesetz geeinigt. Ein wichtiger Baustein im Gesetz ist die Förderung im Bereich der „Frühen Hilfen“.
Danach wird der Bund dauerhaft die Kosten für speziell geschulte Familienhebammen übernehmen, die nach der Geburt Familien mit erhöhtem Hilfebedarf, über den in der klassischen Nachbetreuung vorgesehenen Zeitraum betreuen dürfen und die Eltern in Erziehungsfragen beraten. Die stellvertretende Landesvorsitzende Martina Engel-Otto zeigt sich erleichtert, dass es nun morgen im Vermittlungsausschuss zu den erhofften Kompromissen kommt. „Vor allem für das Saarland, dass mit dem Projekt „Frühe Hilfen- Keiner fällt durchs Netz“ als einziges  Bundesland seit 2007 flächendeckend ein solches Hilfsangebot vorhält, bedeutet dies Planungssicherheit um auch in Zukunft die wertvollen Hilfen der Familienhebammen auf Dauer zu implementieren.

Für die Bundesinitiative stehen nun für die Jahre 2012 und 2013, 30 beziehungsweise 45 Millionen Euro zur Verfügung. Ab 2014 sollen es dauerhaft 51 Millionen Euro pro Jahr sein. Damit trägt der Bund über die Hälfte der Mehrbelastungen, die durch das Gesetz bei den Ländern und Kommunen entstehen.

„Viele junge Familien sind in der heutigen Zeit durch das veränderte Gesellschaftsbild auf sich alleine gestellt, diese Hilfen sind  ein wichtiger Beitrag um Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen
und somit Kinder zu schützen. Der Verzahnung von Gesundheitsvorsorge und Kinder- und Jugendhilfe kommt hier eine zentrale Bedeutung zu.“, so Engel-Otto abschließend.

Engel-Otto lehnt Betreuungsgeld weiterhin entschieden ab

Engel-Otto lehnt Betreuungsgeld weiterhin entschieden ab

Investitionen in frühkindliche Bildung müssen ausgebaut werden

Die Einigung der Berliner Koalition auf das umstrittene Betreuungsgeld wird von der FDP-Saar weiterhin mehr als kritisch gesehen.Die FDP wollte das Betreuungsgeld nicht und hält es für mehr als fragwürdig.

Auch die familienpolitische Sprecherin der FDP-Saar, Martina Engel Otto lehnt den Koalitionskompromiss zum Betreuungsgeld weiterhin strikt ab und kritisiert:

„Das Betreuungsgeld geht in die vollkommen falsche Richtung. Die CSU befindet sich mit dem Festhalten an ihrer Forderung nicht nur bildungspolitisch, sondern auch frauenpolitisch auf einem Irrweg. Zudem bedeutet das Betreuungsgeld auch integrationspolitisch ein herber Rückschritt für unser Land.

Wer eine Frauenquote fordert, aber zugleich Anreize für Frauen schafft, zu Hause zu bleiben, widerspricht sich selbst. Außerdem sehe ich es rechtlich als problematisch an, wenn jemand eine staatliche Leistung erhalten soll, nur weil er eine andere staatliche Leistung nicht in Anspruch nimmt. Ich werde mich weiterhin als Familienpolitikerin stark dafür einsetzen, dass das Geld in die frühkindliche Bildung von Kindern investiert wird. Nur durch frühkindliche Bildung schafft die Gesellschaft die Integration von Kindern aus bildungsfernen Familien und kann somit zu Chancengerechtigkeit beitragen. Das Modell setzt daher definitiv die falschen Anreize und ermuntert vor allem sozial schwache Familien, ihre Kinder nicht in einer Kindertagesstätte anzumelden.

Es ist erstaunlich, dass trotz massiver Bedenken, sowohl von Experten als auch von einer Mehrheit  in der politischen Landschaft, dieses Vorhaben wider besseres Wissen durchgezogen werden soll.

Rückwärtsgewandte Familienpolitik kann das Land sich nicht leisten, ein Überdenken des Beschlusses wäre ratsam.“, so die stellvertretende Landesvorsitzende abschließend.

 

FDP Saar begrüßt das Gesetz gegen den Hausärzte-Mangel auf dem Land

FDP Saar begrüßt das Gesetz gegen den Hausärzte-Mangel auf dem Land

Wichtiger Schritt für den ländlichen Raum im Saarland

 

Das gestern von der Koalition verabschiedete Versorgungsstrukturgesetz ist ein wichtiger Schritt um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum langfristig zu sichern.

Die stellvertretende Landesvorsitzende Martina Engel-Otto sieht dies vor allem für das Saarland als wichtige Maßnahme um dem bereits jetzt absehbaren Ärztemangel entgegen zu treten. „Viele Ärzte werden in den nächsten Jahren ihre Praxen aus Altersgründen schließen, die erschwerten Bedingungen, wie zum Beispiel die Pflicht vor Ort zu wohnen und die schlechte Vergütung, haben viele junge Mediziner abgehalten sich für die Hausarzttätigkeit auf dem Lande zu entscheiden. Durch dieses  Gesetz und den Anreizen die damit verbunden sind, wird es gelingen das praktizieren auf dem Lande wieder attraktiver zu machen.

„Auch der geplante Lehrstuhl für Allgemeinmedizin der ab 2013 im Saarland vorgesehen ist wird in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen und unterstreicht den Stellenwert, weiterhin eine flächendeckende Versorgung im Saarland zu gewährleisten.“, so Engel-Otto abschließend.

FDP-Saar begrüßt Reformen des Bundesgesundheitsministers

FDP-Saar begrüßt Reformen des Bundesgesundheitsministers

Leistungen für Demenzkranke endlich spürbar verbessert

Saarbrücken, 17.11.2011 – zur Vorlage der Eckpunkte zur Pflegereform durch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr erklärt die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Saar- Martina Engel-Otto:

„Die FDP-Saar begrüßt die von der Bundesregierung eingebrachten Reformen zur Verbesserung der Situation von rund 1,4 Millionen Demenzkranken. Erstmalig seit Einführung der Pflegeversicherung werden die Leistungen insbesondere für Demenzkranke spürbar verbessert. Es ist erfreulich, dass erste Hilfen schon im nächsten Jahr wirksam werden sollen – noch bevor 2013 der Beitragssatz zur Pflegeversicherung erhöht wird.

Das ist ein großer Erfolg für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Gleichzeitig wird die Eigenvorsorge der Bürger für den Fall der Pflegebedürftigkeit finanziell gefördert. Denn die Pflegeversicherung deckt in der Regel nur einen Teil der Pflegekosten ab.

Mit dem Eckpunktepapier ist es dem Bundesgesundheitsminister gelungen, einen wesentlichen Schritt zu mehr Leistungsgerechtigkeit zu vollziehen. Es wird nun sichergestellt, dass Pflegebedürftige bedarfsgerechte Leistungen erhalten, die ihnen ein Leben in Würde ermöglichen. Das Leistungsrecht wird deutlich flexibler ausgestaltet, indem Pflegebedürftige mehr Wahlfreiheit bei der Auswahl ihrer Leistungen erhalten.

Die Saarliberalen begrüßen es außerordentlich, dass Angehörige bei der häuslichen Pflege nun mehr unterstützt und auch alternative Wohnformen für Demenzkranke mit Betreuungspauschalen gefördert werden. Wir müssen uns bewusst sein, das Vereinbarkeit von Familie und Beruf sich nicht nur auf Kinder, sondern ebenso auf die Pflege alter Menschen bezieht. Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen so lange wie möglich zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Niemand geht gerne ins Heim. Daher ist es ein großer Erfolg, wenn durch die vorgelegten Eckpunkte ambulante Pflege und neue Wohnformen, wie betreutes Wohnen, gestärkt werden sollen.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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