Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif

Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif

Zimmer: Lehrer nicht überfordern/ Kommunen dürfen nicht belastet werden

Landtagswahl 2012Die FDP-Saar begrüßt die Umsetzung der Inklusion an saarländischen Schulen, sieht aber schwere Mängel bei der Umsetzung. So warnen die Saarliberalen vor der unzumutbaren Belastung für die Lehrer. Hier bedarf es eines ausgereiften Konzeptes, um diese Belastung aufzufangen. Die Generalsekretärin der FDP-Saar, Nathalie Zimmer sieht die Gefahr, dass man sonst weder dem betroffenen Kind, noch den Eltern, sowie den Lehrern gerecht werden kann. „Noch immer fallen im Saarland aufgrund des Lehrermangels zahlreiche Stunden aus und die Klassen sind einfach zu groß. Wir fragen uns, wie will man unter diesen Voraussetzungen die Inklusion entsprechend und erfolgreich umsetzen? Ein behindertes Kind braucht spezielle Zuwendung, daher fordern wir umgehend mehr Lehrer und Förderlehrer einzusetzen. Wir befürchten, dass sonst die Inklusion nach hinten losgehen wird, getreu dem Motto „gut gemeint, mal wieder schlecht gemacht“.

Zudem sehen die Liberalen eine weitere große Gefahr, denn die Barrierefreiheit bei Schulgebäuden wird an den Kommunen hängen bleiben. Daher fordern wir hier auf jeden Fall die Einhaltung des Konnexitätsprinzips: wer bestellt bezahlt.  Die Kommunen werden diese Herkulesaufgabe nicht alleine schaffen können. Es ist unverantwortlich diese damit alleine zu lassen.“, so Zimmer.

 

FDP fordert Entlastung der kleinen Einkommen bei kalter Progression

FDP fordert Entlastung der kleinen Einkommen bei kalter Progression

Zimmer:Große Koalition macht Politik gegen Arbeitnehmer

Landtagswahl 2012Die Saar FDP übt harte Kritik an der Debatte in der Großen Koalition über die kalte Progression. Generalsekretärin Nathalie Zimmer erklärt: „Es ist in unseren Augen unerhört, dass Union und SPD auf eine stille Enteignung der Bürger setzen, indem sie durch Unterlassen deutliche Steuererhöhungen verursachen. Die Steuerschätzung zeigt ganz deutlich: Der Staat nimmt immer mehr ein, aber die Einkommen stagnieren. Union und SPD machen durch die kalte Progression Politik gegen die Beschäftigten und Leistungsträger. Die Saar-CDU steht im Bundesrat auf der Bremse, das muss sich ändern. Es ist Zynismus, wenn die CDU vorgibt, es gebe keinen Spielraum für den Abbau der kalten  Progression, obwohl die Steuereinnahmen des Staates zu großen Teilen genau diesem Phänomen zu verdanken sind. Die ungerechte und überbordende Belastung der kleinen und mittleren Einkommen muss dringend nach unten korrigiert werden. Die CDU gibt erneut ihren ursprünglichen Kompass in der Finanz- und Steuerpolitik auf. Die Große Koalition ist ein Bündnis gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihnen ist der Gerechtigkeitskompass abhanden gekommen.“

FDP Saar kritisiert Pläne zum Elterngeld

FDP Saar kritisiert Pläne zum Elterngeld

Zimmer: Probleme für Arbeitgeber durch neue Teilzeit Regelung

Landtagswahl 2012Seit der Einführung des Elterngeldes hat der Bund dafür Milliarden ausgegeben, ohne dass sich ein messbarer Erfolg eingestellt hätte kritisiert die FDP-Saar. Nicht nur die Geburtenzahl ist weiter zurückgegangen, auch die vielgepriesene Aktivierung der Väter durch das Elterngeld hat sich nicht eingestellt. Wenn nun die Sozialdemokraten durchsetzen wollen, dass junge Eltern künftig bis zu 28 Monate lang Elterngeld beziehen können, wenn sie nebenher Teilzeit arbeiten, dann ist dies blinder Aktionismus. „Die SPD reagiert vorschnell, denn die Umsetzung ihrer Pläne kostet viel Geld und schafft einen „Gegenanreiz“ zum schnellen Wiedereinstieg in den Beruf. Die Gefahr, dass das Model Teilzeitarbeit für Frauen mit Kind zu attraktiv wird besteht ebenfalls. Es kann nicht sein, dass die Regierung  Anreize für Mütter schafft nicht mehr in ihren alten Beruf Vollzeit zurückzukehren. Die FDP hatte angekündigt, die Wirkungsweisen aller familienpolitischen Leistungen auf den Prüfstand zu stellen, bevor mit Alibiaktionismus und auf der Grundlage von Erwartungsdruck weitere Leistungen angeschoben werden. Für die Unternehmen bedeuten die Pläne doch auch, noch länger Arbeitnehmer freizustellen und Stellen in dieser Zeit nicht besetzen zu können. Die CDU beweist wieder einmal, dass sie ihren wirtschaftspolitischen Kompass verloren hat. Die Lage der Unternehmen, welche die Stütze eines gesunden Haushaltes sind, verlieren sie durch ihre sozialdemokratische Gefälligkeitspolitik völlig aus dem Auge.“, kritisiert Nathalie Zimmer, Generalsekretärin der FDP-Saar.

FDP Saar fordert Überarbeitung von G8

FDP Saar fordert Überarbeitung von G8

Zimmer: Bildung darf nicht als Stiefkind behandelt werden

Landtagswahl 2012

Anlässlich der vom DGB geäußerten Kritik zu G8 fordert die FDP-Saar erneut dessen Überarbeitung. Die Generalsekretärin, Nathalie Zimmer erklärt hierzu:

„G8 muss dringend und umgehend überarbeitet werden. Daran führt kein Weg vorbei. Der Bildungsminister muss dafür sorgen, dass die Lehrpläne überarbeitet und so angepasst werden, dass ein vernünftiges Unterrichten möglich ist. Es wäre sicher gut, die Erfahrungen der Lehrer und Eltern einzubeziehen. Sie wissen am besten, wo sich zu viel Stoff angehäuft hat. Außerdem fordern wir die Entrümpelung der Lerninhalte und das Verhindern des massiven Stundenausfalls, den Schüler und Lehrer gleichermaßen belastet.

Die Saarliberalen kritisieren zudem, dass es bis heute keine verlässlichen Zahlen der Abgänger von Gymnasien auf Gesamtschulen gibt. Es kann doch nicht sein, dass Nachhilfeinstitute einen großen Boom erfahren, weil die Schüler das geforderte Pensum nicht schaffen und sich zusätzliche Hilfe suchen müssen. Dieser Leistungsdruck verdirbt den Schülern ihre Jugend. Mir scheint, die Bildungspolitik ist, zum Leidwesen unserer saarländischen Schüler, das große Stiefkind der großen Koalition im Saarland.

FDP kritisiert Frankreichstrategie

FDP kritisiert Frankreichstrategie

Zimmer lehnt einseitige Fokussierung ab

Landtagswahl 2012Die vorgelegte Frankreichstrategie stößt bei der FDP-Saar auf Kritik. Die Überlegung als Tor und Brücke zu Frankreich sei zwar nachvollziehbar, eine einseitige bildungspolitische Fokussierung aber falsch. Im Zuge dieser Strategieverkündung und dem Beschluss Französisch als Zweitsprache im Saarland zu  etablieren, erneuern die Saarliberalen ihre Forderung nach einer ausgewogenen Mehrsprachigkeit an saarländischen Schulen. Die alleinige Fokussierung auf die Sprache Französisch ist nicht zeitgemäß und lehnt die Saar FDP ab.

Generalsekretärin, Nathalie Zimmer erklärt: „Diese Forderung geht an den Bedürfnissen junger Menschen am Arbeitsmarkt vorbei und schwächt den Zuzug junger Familien ins Saarland. Durch die alleinige Fokussierung auf Französisch bereits in Grundschulen wird der Zuzug junger Familien und auch von Fachkräften aus anderen Bundesländern erschwert, weil Schüler in anderen Ländern anderen Sprachenunterricht haben. Wir fordern im Saarland, die Fremdsprache Englisch nicht zu vernachlässigen. Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass der wirtschaftliche Faktor für das Saarland  eine große Rolle spielt,  denn im Zuge globalisierter Märkte und zunehmender internationaler Vernetzungen von Unternehmen wird eine gelungene Praxis der Mehrsprachigkeit in der Wirtschaft immer dringlicher. Ferner fragen wir uns, warum wird umgekehrt von französischer Seite her keine Öffnung zur deutschen Sprache hin proklamiert? Dort ist und bleibt die Amtssprache immer noch französisch.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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