FDP: „Weniger Innovation, mehr Abwanderung“

FDP: „Weniger Innovation, mehr Abwanderung“

Luksic: Sparen an der Uni schadet dem Land

Die Saarliberalen begrüßen die Demonstration des Astas gegen die Sparpläne der Landesregierung im Bildungsbereich der Universität des Saarlandes. „Wir protestieren ausdrücklich gegen die Sparpläne der schwarz-roten Koalition, denn wir stehen für eine starke Universität. Eine ordentliche finanzielle Ausstattung und Planungssicherheit sind nötig, statt ein planloser Abbau an Zukunftsinvestitionen.“, so der Landesvorsitzende, Oliver Luksic.

Die Einsparungen an der Saar Uni sind für die Saarliberalen fatal für den Standort Saarland, daher erneuern die Saarliberalen ihre Forderung an die Landesregierung die Finanzierung der Universität dauerhaft zu sichern. Dies beweist nicht nur die von der Arbeitskammer in Auftrag gegebene Studie, aus der ganz klar hervorgeht, dass die Universität einen unverzichtbaren Faktor für die wirtschaftliche Regionalentwicklung darstellt.

„Es werden nicht nur einzelne Fakultäten geschlossen werden. Mit weniger Tutorien, eingeschränkten Bibliotheksöffnungszeiten, der Streichung von Hiwi-Stellen und Sprachkursen sind alle Studenten negativ betroffen. Die Landesregierung sorgt dafür, dass gut qualifizierte junge Menschen das Saarland verlassen, anstatt zu uns zu kommen. Die Koalition redet vom Fachkräftemangel und verschärft ihn gleichzeitig. Die Koalition hat sich von ihren im Koalitionsvertrag gesteckten Zielen, die Qualität der Lehre durch den Erhalt der Kompensationsmittel zu garantieren, verabschiedet. Außerdem wird die Uni durch die gebrochene Zusage vom Land, Mehrkosten für Tarifsteigerung und Energie mitzutragen, weiter belastet.“

Landesregierung muss von Uni-Sparplänen abrücken

Landesregierung muss von Uni-Sparplänen abrücken

Zimmer: Universität ist wichtiger Standortfaktor

Landtagswahl 2012Angesichts der nun veröffentlichten wissenschaftlichen Studie, die dem Saarland darlegt, dass es auf vielfache Weise von seiner Universität profitiert, erneuern die Saarliberalen ihre Forderungen an die Landesregierung die Finanzierung der Universität dauerhaft zu sichern. Die Generalsekretärin, Nathalie Zimmer spricht sich gegen Kürzungen bei Forschung und Lehre aus:

„Wie die Studie belegt, hat die Universität positive wirtschaftliche und demographische Effekte für das Saarland. Die Auffassung von Herrn Professor Emrich, die Universität sei keineswegs nur ein Kostenfaktor, sondern stelle eine wertvolle Investition in die Zukunft des Landes dar, teilen wir Saarliberalen seit langem. Die Sparmaßnahmen an der Universität des Saarlandes werden daher gravierende negative Auswirkungen für den Wissenschaftsstandort und Wirtschaftsstandort Saarland nach sich ziehen. Das kann von der Landesregierung nicht gewollt sein. Die Koalition sorgt mit ihrer misslungenen Hochschulpolitik dafür, dass die Zukunft im Land verbaut wird. Wenn der gegenwärtige Kurs der Landesregierung in dieser Form weitergeführt wird, fügt die schwarz-rote Koalition dem Hochschulstandort Saarland schweren Schaden zu. Gut qualifizierte junge Menschen werden dann weiter das Saarland verlassen statt zu uns zu kommen.“

FDP fordert mehr Familienpolitik für das Saarland

FDP fordert mehr Familienpolitik für das Saarland

Landtagswahl 2012Die heute veröffentlichte Forderung von Bernard Sembritzki, dem Chef des Arbeitskreises Wirtschaft, dass Saarland solle aggressivere Ansiedlungspolitik betreiben und endlich zu einem Geheimtipp für junge Familien werden, stößt bei den Saarliberalen auf offene Ohren. Bereits im Koalitionsvertrag von Jamaika wurde auch auf Druck der Saar-FDP der Ausbau der familienpolitischen Leistungen, wie z.B. der Familienpass für das gesamte Saarland, der umfangreiche Ausbau der Kitas und einer echten Ganztagsschule gefordert.

„Wir Liberale freuen uns daher, dass der Arbeitskreis Wirtschaft ähnliche Forderungen einbringt, in dem er die Familienpolitik endlich als wichtigen Standortfaktor für das Saarland bezeichnet.“, so die FDP Generalsekretärin Nathalie Zimmer.

Zimmer selbst hat mit ihrem Verein für Familienpolitik (FreiesFamilienForumSaar e.V.) solche Konzepte vorgeschlagen und eine derartige Diskussion gefordert. So fordert sie nun endlich, dass hier „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden. Die FDP erneuert die Forderung dass unser Saarland dringend in jedem Landkreis eine 24h Kita braucht und keine Sprachbarrieren für den Zuzug neuer Bürger aus anderen Bundesländern aufgebaut werden dürfen. Daher dürfe das Land nicht allein auf den Ausbau der französischen Nachbarsprache setzen, sondern müsse auch für den Zuzug von Familien aus anderen Bundesländern offen sein, indem man von Anfang das Englische in den Schulen und Kindergärten ausbaut.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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