Verkehrssicherheit weiter verbessern – Reform der Fahrausbildung prüfen

Verkehrssicherheit weiter verbessern – Reform der Fahrausbildung prüfen

Zur aktuellen Debatte über die Inhalte des Verkehrssicherheitsprogramms der Bundesregierung erklärt der Verkehrssicherheitsexperte der FDP-Bundestagsfraktion Oliver LUKSIC:

Auf die großen Erfolge der Verkehrssicherheitsarbeit der letzten Jahrzehnte können wir stolz sein, dürfen uns aber nicht auf ihnen ausruhen. Denn es sterben noch immer jeden Tag zehn Menschen auf deutschen Straßen. Deswegen hat sich die Koalition zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren. Das können wir aber nur erreichen, wenn wir bei den Faktoren Mensch, Infrastruktur und Technik gemeinsam ansetzen.

Insbesondere bei der Fahrausbildung gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Modelle wie das österreichische mit einer zweiten Phase und Feedbackfahrten nach der Prüfung könnten Fahranfänger mehr Sicherheit geben und das Anfängerrisiko deutlich vermindern. Auch die Fahrlehrerausbildung sollte reformiert werden. Die Anforderungen an den Beruf sind vor allem in pädagogischer Hinsicht deutlich gestiegen, ohne dass sich die Ausbildungentscheidend geändert hat. Hier sollten wir auch über eine Verschärfung der Zugangsvoraussetzungen nachdenken. Im technischen Bereich sollten wir bei der Rehabilitation von alkoholauffällig gewordenen Fahrern den Einsatz von Alkolocks prüfen.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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