FDP Saar kritisiert „unnötigen Umbau des 4.Pavillon“

FDP Saar kritisiert „unnötigen Umbau des 4.Pavillon“

Luksic fordert transparente Zwischenbilanz

Ein Umbau des 4.Pavillons ist nach Meinung der Saar-FDP nicht zwingend geboten und daher unnötig, da er zu weiteren Mehrkosten in Millionenhöhe führen wird, so der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic: „Im U-Ausschuss wurde deutlich, dass es keine groben Baumängel gibt, daher gibt es auch keine Notwendigkeit in großem Stil neu zu planen und umzubauen. Über Ästhetik kann man streiten, in dieser Haushaltsnotlage sind nicht weitere vermeidbare Kosten aber nicht vertretbar. Das neue Konzept sorgt für weniger Ausstellungsfläche und birgt weitere Risiken in der baulichen Umsetzung.“

Der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic fordert von der Landesregierung eine klare Zwischenbilanz: „Eine grobe Kostenschätzung reicht nicht aus, es muss eine ehrliche und transparente Zwischenbilanz geben und eine genaue Aufschlüsselung, welche zusätzliche Kosten jetzt durch Umbauten verursacht werden. Mehr als fragwürdig ist, ob alle durch den Stillstand verursachen Kosten aufgeführt wurden und ob der anvisierte Kostenrahmen von 39 Millionen Euro für solche Umbauten reichen wird.“

 

 

Rückzug von Edwin Kohl ist schallende Ohrfeige für die Landesregierung

Rückzug von Edwin Kohl ist schallende Ohrfeige für die Landesregierung

Zimmer: Kramp-Karrenbauer muss endlich handeln!

Landtagswahl 2012Anlässlich der Spekulationen um einen möglichen Sponsorenrückzug beim 4.Pavillon erklärt die Generalsekretärin, Nathalie Zimmer:

„Für uns Liberale ist die mögliche Entscheidung von Edwin Kohl das Sponsoring in Höhe von 1,8 Millionen in den Vierten Pavillon einzustellen sehr nachvollziehbar. Der Bau des Vierten Pavillons und sein damit verbundenes politisches Chaos, für welches sich bis heute noch nicht einmal jemand verantwortlich fühlt, müssen für einen so großen Sponsor sehr enttäuschend wirken.

Denn gerade unter der damals zuständigen Ministerin Annegret Kramp- Karrenbauer wurde getrickst und getäuscht. Sie hat damals nicht nur den öffentlichen Spatenstich vorgenommen, sondern auch die Kostenangaben für den Vierten Pavillon verändert, als sie die Gesamtkosten von 20,1 Millionen Euro durch die Summe von 14,5 Millionen Euro ersetzte. Damit hat Sie nicht nur die saarländischen Bürgerinnen und Bürger hinters Licht führen wollen, sondern auch den großzügigen Sponsor Edwin Kohl. Da ist es dann mehr als verständlich, wenn Edwin Kohl in die jetzige Regierung unter der Führung, der für das Chaos verantwortlichen Kramp-Karrenbauer, kein Vertrauen mehr setzt. Sie hat damals die Kostenangaben für den Vierten Pavillon erst runtergerechnet und dann später als es politisch gepasst hat, die Kosten populistisch „explodieren“ lassen. Gerade dadurch hat Sie auch dem Sponsor Edwin Kohl schweren Schaden zugefügt, da dieser als ehrbarer Kaufmann es sich nicht gefallen lassen darf, dass sein Name in einen nicht enden wollenden Skandalstrudel gezogen wird. Im Bezug auf den Vierten Pavillon hat nun auch die jetzige rot-schwarze Regierung das Chaos noch längst nicht im Griff. Dass sich ein so bedeutender Kultursponsor nun zurückzieht bedeutet für die große Koalition eine schallende Ohrfeige.

Nur durch beherztes Eingreifen der Ministerpräsidentin könnte nach Meinung der Saar- FDP der Rückzug des Sponsors Edwin Kohl und der Verlust an 1,8 Millionen Sponsoreneinnahmen verhindert werden. Daher fordert die Saar- FDP Annegret Kramp-Karrenbauer auf nicht nur das vertrauensbildende Gespräch mit Edwin Kohl zu suchen, sondern auch endlich reinen Tisch zu machen, was die eigene Verantwortung angeht. So könnte es gelingen, dass dann weiterhin ein Teil der Kosten durch das ehrenvolle Sponsorenengagement getragen werden könnte und nicht der Steuerzahler für politisches Versagen haften muss.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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